Gochugaru
Koreanische Chiliflocken geben dem Salat eine fruchtige, würzige Schärfe und sind meist in Asia-Märkten oder koreanischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Koreanischer BBQ-Begleitsalat
Frischer südkoreanischer Blattsalat mit Zwiebel, Knoblauch, GochugaruGochugaru ist ein koreanisches Gewürz aus getrockneten roten Chilischoten, meist als grobe Flocken oder feines Pulver. und einem würzigen Soja-Chili-Dressing. Sangchu-geotjeori wird direkt angemacht und passt besonders gut zu koreanischem Grillfleisch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sangchu-geotjeori (상추겉절이) ist ein frischer südkoreanischer Blattsalat mit knackigem Salat, Zwiebel und einer würzigen Soja-Chili-Mischung. Geotjeori wird direkt angemacht und ohne lange Fermentation serviert. Zu koreanischem Grillfleisch wie Bulgogi, Galbi oder Samgyeopsal bringt der Salat Säure, Schärfe und Sesamduft neben heißem Grillgut auf den Tisch.
Knackige, leicht zarte Salatblätter treffen auf feine Zwiebelstreifen und würzige Frühlingszwiebel. Das Dressing schmeckt herzhaft, säuerlich und leicht süß, mit fruchtiger Schärfe vom Gochugaru und nussigem Duft von Sesamöl und gerösteten Sesamsamen.
Schritt für Schritt
Blattsalat gründlich waschen und im Sieb oder in der Salatschleuder gut abtropfen lassen. Die Blätter mit den Händen in mundgerechte Stücke zupfen. Zwiebel in sehr feine Streifen schneiden, Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden und Knoblauch fein hacken.
Daran erkennst du es: Die Salatblätter sind sauber, gut abgetropft und bleiben möglichst trocken.
Wichtig: Roh verzehrtes Gemüse gründlich unter fließendem Wasser waschen und saubere Arbeitsgeräte verwenden.
Sojasauce, FischsauceSalzige Würzsauce aus fermentiertem Fisch oder Fischextrakten., Zucker und Reisessig in der großen Schüssel verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Gochugaru und SesamölPflanzliches Speiseöl aus Sesamsamen, erhältlich als mildes helles oder aromatisches geröstetes Öl. einrühren. Knoblauch, Zwiebel und Frühlingszwiebel unterheben.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist weitgehend gelöst und das Dressing gleichmäßig mit Gochugaru vermischt.
Den Blattsalat zur Würzmischung geben und vorsichtig mit den Händen vermengen, bis alle Blätter leicht überzogen sind. Nicht kräftig kneten, damit die Blätter knackig bleiben.
Daran erkennst du es: Alle Blätter sind leicht benetzt, aber noch sichtbar knackig und nicht zusammengedrückt.
Geröstete Sesamsamen darüberstreuen und den Salat sofort servieren. Er passt als frischer Begleiter zu koreanischem Grillfleisch, besonders zu Bulgogi, Galbi oder gegrilltem Schweinebauch.
Daran erkennst du es: Die Sesamsamen sind gleichmäßig verteilt und der Salat wird unmittelbar serviert.
Gut zu wissen
Koreanische Chiliflocken geben dem Salat eine fruchtige, würzige Schärfe und sind meist in Asia-Märkten oder koreanischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Fischsauce liefert eine herzhafte Tiefe und wird in diesem Dressing sparsam eingesetzt.
Geröstetes Sesamöl und geröstete Sesamsamen ergänzen das Dressing mit einem nussigen Aroma.
Der Salat wird vegetarisch, schmeckt etwas sojalastiger und verliert einen Teil der fischigen Umami-Note.
Die Fischsauce weglassen und das Dressing zunächst mit der vorhandenen Sojasauce anrühren. Bei Bedarf vorsichtig mit etwas zusätzlicher Sojasauce nachwürzen.
Die fruchtige koreanische Note wird weniger ausgeprägt; die Schärfe kann direkter wirken.
Gochugaru durch milde Chiliflocken ersetzen und die Menge nach gewünschter Schärfe dosieren.
Die Blätter nach dem Waschen im Sieb oder in der Salatschleuder möglichst trocken bekommen.
Überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abgießen und den Salat direkt servieren.
Nur vorsichtig mit den Händen mischen, bis die Blätter leicht überzogen sind.
Falls vorhanden, etwas ungewürzten frischen Blattsalat unterheben und sofort servieren.
Das Dressing zuerst anrühren und den Blattsalat erst unmittelbar vor dem Servieren unterheben.
Den Salat sofort servieren; vollständig wiederherstellen lässt sich die Knackigkeit nicht.
Eine vegetarische Abwandlung ohne Fischsauce, bei der die herzhafte Tiefe vor allem aus Sojasauce und Sesamöl kommt.
Eine mildere Version mit reduzierter Menge Gochugaru.
Am besten Dressing und Salat getrennt aufbewahren. Bereits angemachter Salat kann abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden, verliert jedoch an Knackigkeit.
Vor dem Servieren gekühlt halten und bei auffälligem Geruch oder Aussehen nicht mehr verwenden.
Blattsalat und das fertige Dressing verlieren durch Einfrieren ihre gewünschte knackige Struktur.
Häufig gefragt
Geotjeori bezeichnet einen koreanischen Salat, der direkt angemacht und frisch serviert wird, anstatt lange zu fermentieren.
Geeignet sind koreanische Chiliflocken. Sie verleihen dem Salat eine fruchtige, würzige Schärfe.
Am besten unmittelbar vor dem Servieren, damit die Blattsalatblätter knackig bleiben.
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