Makrut-Limettenblätter
Frische oder tiefgekühlte Makrut-Limettenblätter geben der Sauce ein zitronig-herbes und leicht florales Aroma.
Indonesischer Angkringan-Spieß
Gewürzte Hühnerdärme werden vorgekocht, in einer aromatischen Kokos-Kecap-Sauce geschmort, auf Spieße gesteckt und über direkter Holzkohlenglut gebräunt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Sate Usus Ayam bezeichnet indonesische Spieße aus gewürzten Hühnerdärmen. Als kleiner Angkringan-Begleiter zu Reis und weiteren Spießen verbindet diese javanisch geprägte Zubereitung weich gegarte Därme mit einer würzigen Sauce aus Kokosmilch, Kecap Manis, Kemiri, Chili und aromatischen Gewürzen. Nach dem Schmoren sorgt der Holzkohlegrill für gebräunte Oberflächen und dunkle Röststellen.
Die Spieße sind außen gebräunt und stellenweise dunkel geröstet, innen weich und saftig. Kokosmilch und Kecap Manis ergeben eine süßlich-würzige, leicht karamellige Sauce, während Chili, Ingwer, Zitronengras, Makrut-Limettenblätter und Kurkuma für Wärme, Frische und zitronig-herbe Aromen sorgen.
Schritt für Schritt
Bambusspieße, falls verwendet, mindestens 30 Minuten in Wasser einweichen. Die Hühnerdärme unter kaltem Wasser gründlich spülen. 2 l Wasser mit 1 Lorbeerblatt, der Hälfte des Ingwers und 1 Makrut-Limettenblatt aufkochen. Die Därme hineingeben und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis sie vollständig gegart und weich sind. Abgießen und gut abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Därme sind vollständig gegart und weich.
Wichtig: Rohe Hühnerdärme sorgfältig spülen und vollständig garen; danach saubere Geräte für die weitere Verarbeitung verwenden.
Schalotten, Knoblauch, Chilischoten, Kemirinüsse, Koriandersaat, Kurkumapulver und den übrigen Ingwer mit 2 bis 3 EL Wasser zu einer groben Paste mahlen oder mixen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind zu einer groben, feuchten Paste verarbeitet.
Das Öl in einem breiten Topf erhitzen. Gewürzpaste, Zitronengras, das zweite Lorbeerblatt und das zweite Makrut-Limettenblatt hineingeben. Bei mittlerer Hitze 5 bis 6 Minuten unter Rühren braten, bis die Paste intensiv duftet und leicht nachdunkelt.
Daran erkennst du es: Die Paste duftet intensiv und ist leicht nachgedunkelt.
Kokosmilch, 250 ml Wasser, Kecap Manis, Palmzucker, Salz und Pfeffer einrühren. Die gegarten Därme dazugeben und alles bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten offen köcheln lassen. Zwischendurch wenden, bis die Flüssigkeit weitgehend eingekocht ist und die Därme von einer dicken Würzschicht überzogen sind. 3 EL der Sauce zum späteren Bestreichen beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist weitgehend eingekocht und die Därme sind mit einer dicken Würzschicht überzogen.
Die Därme 15 Minuten abkühlen lassen. Jeweils etwa 25 g portionsweise spiralförmig oder locker gefaltet auf einen Spieß stecken. So entstehen ungefähr 20 kompakte Spieße.
Daran erkennst du es: Die Därme sind ausreichend abgekühlt und lassen sich sicher aufspießen.
Einen Holzkohlegrill für direkte mittlere bis mittelhohe Hitze vorbereiten, etwa 220 bis 240 °C am Rost. Die Spieße 3 bis 4 Minuten pro Seite grillen und regelmäßig wenden. In den letzten 1 bis 2 Minuten mit der beiseitegestellten Würzsauce bestreichen, bis die Oberfläche gebräunt ist und einzelne dunkle Röststellen zeigt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gebräunt und zeigt einzelne dunkle Röststellen.
Wichtig: Heiße Grillroste und Glut nur mit langer Grillzange handhaben.
Die Sate Usus Ayam heiß als kleinen Angkringan-Begleiter zu Reis oder weiteren Spießen servieren.
Gut zu wissen
Frische oder tiefgekühlte Makrut-Limettenblätter geben der Sauce ein zitronig-herbes und leicht florales Aroma.
Kemirinüsse werden trocken geröstet und anschließend mit den übrigen Gewürzen zu einer groben Paste verarbeitet. Im Asienmarkt sind sie häufig vakuumiert oder tiefgekühlt erhältlich.
Die dickflüssige süße Sojasauce liefert Würze, Süße und eine haftende Oberfläche. Sie ist meist im Asienmarkt zu finden.
Das Aroma wird weniger würzig und floral, bleibt aber zitronig frisch.
Makrut-Limettenblätter durch etwas fein abgeriebene Limettenschale ersetzen und die Schale in die Würzpaste oder Sauce geben.
Die Sauce wird milder und etwas cremiger.
Die Kemirinüsse durch die gleiche Menge Macadamianüsse ersetzen und ebenfalls trocken rösten, bevor sie gemahlen oder gemixt werden.
Die Sauce schmeckt weniger karamellig und kann dünnflüssiger ausfallen.
Kecap Manis durch eine Mischung aus dunkler Sojasauce und etwas zusätzlichem braunem Zucker ersetzen; die Sauce beim Einkochen auf eine haftende Konsistenz reduzieren.
Die Därme etwa 20 Minuten köcheln lassen und erst aufspießen, wenn sie vollständig gegart und weich sind.
Die Därme vor dem Schmoren länger in heißer Flüssigkeit weitergaren.
Die Sauce offen köcheln lassen, bis die Flüssigkeit weitgehend eingekocht und die Würzschicht dick ist.
Die Sauce mit den Därmen kurz weiter offen einkochen lassen.
Die Sauce erst in den letzten 1 bis 2 Minuten auftragen und die Spieße regelmäßig wenden.
Verbrannte Stellen vorsichtig abschaben und die Spieße bei etwas geringerer Hitze fertig grillen.
Die Grillzeit auf etwa 3 bis 4 Minuten pro Seite begrenzen und die Spieße regelmäßig wenden.
Die Spieße kurz mit der zurückbehaltenen Sauce bestreichen und sofort servieren.
Häufig gefragt
Das Vorkochen gart die Därme vollständig und macht sie weich, bevor sie mit der Würzsauce auf Spieße gesteckt und gegrillt werden.
Frische oder tiefgekühlte Makrut-Limettenblätter findest du meist im Asienmarkt.
Macadamianüsse sind eine mögliche Alternative. Die Sauce wird dadurch milder und etwas cremiger.
Etwa in den letzten 1 bis 2 Minuten der Grillzeit, damit die Oberfläche bräunt, ohne dass die süße Sauce zu früh verbrennt.
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