Schweinefilet gleichmäßig schneiden
Das magere Fleisch in möglichst gleich große Würfel schneiden, damit die Stücke auf dem direkten Grill gleichmäßig gar werden.
USA · Moderne Grillküche
Saftige Würfel vom Schweinefilet werden mit vorgegartem BauchspeckGepökeltes, geräuchertes oder getrocknetes Erzeugnis aus Schweinebauch. aufgespießt, direkt gegrillt und in den letzten Minuten mit einer warmen Orangen-Senf-Glasur bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese moderne US-Grillvariante verbindet mageres Schweinefilet mit knusprig werdendem Bauchspeck und einer fruchtig-würzigen Glasur aus Orange, Honig und Dijon-SenfFeiner französischer Tafelsenf mit ausgeprägter Schärfe, der traditionell aus braunen oder schwarzen Senfkörnern hergestellt wird.. Eine kurze Behandlung in Salzlake hilft, das Fleisch beim direkten Grillen saftig zu halten.
Die Spieße schmecken herzhaft, leicht rauchig vom Grill und fruchtig-süß mit einer deutlichen Senfnote. Der Speck liefert knusprige Ränder, während das Schweinefilet saftig und zart bleibt.
Schritt für Schritt
500 ml Wasser mit Salz, Zucker, Lorbeer, Thymian und KnoblauchGemahlenes Paprikagewürz mit je nach Sorte mildem, fruchtigem oder scharfem Aroma. in einem Topf erhitzen und rühren, bis Salz und Zucker gelöst sind. Den Topf vom Herd nehmen, die übrigen 500 ml kaltes Wasser und die Eiswürfel einrühren. Die Lake vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Salz und Zucker sind vollständig gelöst, die Lake ist vor der Verwendung vollständig kalt.
Wichtig: Das Fleisch erst in vollständig kalte Lake geben.
Die Schweinewürfel in die kalte Lake geben, abdecken und 45 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Anschließend herausnehmen und mit Küchenpapier sehr gründlich trocken tupfen.
Daran erkennst du es: Die Würfel sind nach dem Herausnehmen trockengetupft und nicht mehr von Lake benetzt.
Wichtig: Das Schweinefilet während der gesamten Lakezeit gekühlt halten.
Den Bauchspeck in sechs lange, etwa 1 cm dicke Streifen schneiden. Die Streifen in einem Topf mit kaltem Wasser bedecken, aufkochen und 5 Minuten sanft köcheln lassen. Abgießen und etwas abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Speckstreifen sind biegsam und haben etwas Fett abgegeben.
Das Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen. Die Schalotte darin 2 Minuten weich dünsten. Orangensaft, Honig und Dijon-Senf einrühren und 8 bis 10 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Mischung leicht eingedickt ist. Ein Drittel zum Servieren beiseitestellen und den Rest warm halten.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist leicht eingedickt und haftet dünn an einem Löffel.
Die Kräutermischung, das Knoblauchgranulat, Paprikapulver und den Pfeffer vermengen. Jeweils einen Speckstreifen an einem Ende auf einen Spieß fädeln, danach einen Schweinewürfel aufstecken und den Speck über den Würfel legen. Abwechselnd weiterarbeiten, bis jeder Spieß vier Schweinewürfel und einen darum gewundenen Speckstreifen trägt. Die Spieße rundum mit der Gewürzmischung bestreuen.
Daran erkennst du es: Jeder Spieß trägt vier Fleischwürfel und einen darum gewundenen Speckstreifen.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten.
Einen Gas- oder Holzkohlegrill mit Deckel für direkte mittlere Hitze auf 180 bis 200 °C vorheizen. Den Rost sauber bürsten und dünn mit neutralem Öl einreiben. Die Spieße auflegen und insgesamt etwa 12 bis 16 Minuten grillen, dabei alle 3 bis 4 Minuten um eine Vierteldrehung wenden. Bei aufflammendem Fett die Spieße kurz an den kühleren Rand ziehen und anschließend über direkter Hitze weitergrillen.
Daran erkennst du es: Der Speck beginnt sichtbar zu bräunen und die Spieße sind rundum gegart.
Wichtig: Den Grill nicht unbeaufsichtigt lassen, wenn Fett aufflammt.
Sobald der Speck sichtbar gebräunt ist, die Spieße in den letzten 3 bis 4 Minuten mehrmals dünn mit der Glasur bestreichen und weiterdrehen, damit sie haftet und nicht verbrennt. Das dickste Schweinestück mit einem Thermometer prüfen; es muss mindestens 63 °C Kerntemperatur erreichen. Die Spieße vom Grill nehmen und 3 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Das dickste Schweinestück erreicht mindestens 63 °C Kerntemperatur; die Glasur haftet und ist nicht verbrannt.
Wichtig: Die Kerntemperatur im dicksten Fleischstück messen, nicht nur an der Oberfläche beurteilen.
Die Schweinespieße mit der zurückbehaltenen Orangen-Senf-Glasur servieren.
Gut zu wissen
Das magere Fleisch in möglichst gleich große Würfel schneiden, damit die Stücke auf dem direkten Grill gleichmäßig gar werden.
Gekühlter Bauchspeck am Stück lässt sich in lange Streifen schneiden. Durch das kurze Vorgaren werden die Streifen biegsam.
Dijon-Senf bringt Schärfe und Würze in die Glasur und hilft zusammen mit Honig und reduziertem Orangensaft, dass sie am Grillgut haftet.
Der Orangensaft wird mit den übrigen Glasurzutaten sanft reduziert, bis die Glasur leicht eingedickt ist.
Die trockenen Gewürze werden vor dem Grillen vermengt und direkt auf die vorbereiteten Spieße gestreut.
Das Aroma und der Fettgehalt können sich leicht verändern; die Streifen sollten biegsam und ausreichend lang sein.
Pancetta oder Bacon ebenfalls in lange Streifen schneiden und vor dem Aufspießen kurz vorgaren, falls sie sehr fest sind.
Die Glasur wird meist etwas milder und süßer.
Im gleichen Volumen verwenden und bis zur leicht eingedickten Konsistenz reduzieren.
Die Glasur erhält eine gröbere Textur und eine weniger glatte Oberfläche.
In gleicher Menge einrühren; bei gröberer Konsistenz die Glasur besonders gründlich auf den Spießen verteilen.
Die Glasur schmeckt etwas karamelliger und weniger blumig.
In gleicher Menge verwenden und die Glasur wegen der Süße weiterhin erst in den letzten Grillminuten auftragen.
Die Lake vor dem Einlegen vollständig abkühlen lassen und das Fleisch während der Lakezeit kühlen.
Wenn die Lake noch warm ist, Fleisch herausnehmen, Lake weiter kühlen und erst danach fortfahren.
Den Speck 5 Minuten sanft köcheln, abgießen und kurz abkühlen lassen.
Sehr feste Streifen vorsichtig weiter erwärmen, bis sie biegsam sind.
Nur in den letzten 3 bis 4 Grillminuten dünn und mehrfach auftragen.
Verbrannte Oberflächen vorsichtig abstreifen und die zurückbehaltene Glasur separat servieren.
Den Grillrost ölen, die Spieße beobachten und sie bei Flammen kurz an den kühleren Rand ziehen.
Spieße aus der Flamme nehmen, Grilldeckel kurz schließen und erst bei kontrollierter Hitze weitergrillen.
Alle Würfel möglichst gleichmäßig schneiden und die Kerntemperatur am dicksten Stück prüfen.
Kleinere bereits gegarte Stücke vom Spieß nehmen und die dickeren Stücke weitergaren.
Die Glasur erhält eine pikante Schärfe, während die fruchtig-süße Grundrichtung erhalten bleibt.
Das Schweinefilet wird durch Hähnchenbrust ersetzt; Salzlake, Speck und Glasur bleiben im Grundprinzip gleich.
Die trockene Würzmischung wird mit einer rauchigeren Paprikanote abgewandelt.
Häufig gefragt
Die kurze Salzlake hilft, das magere Schweinefilet beim direkten Grillen saftig zu halten.
Das kurze Vorgaren lässt einen Teil des Fetts austreten und macht die Speckstreifen biegsam genug zum Umwickeln.
Sie wird erst in den letzten 3 bis 4 Grillminuten mehrmals dünn aufgetragen, damit sie haftet und nicht verbrennt.
Das dickste Schweinestück muss mindestens 63 °C Kerntemperatur erreichen. Zusätzlich soll der Speck sichtbar gebräunt sein.
Die Spieße kurz an den kühleren Rand ziehen und erst anschließend über kontrollierter direkter Hitze weitergrillen.
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