Sake
Trockener japanischer Reiswein ist in Asia-Läden, gut sortierten Supermärkten und manchen Weinhandlungen erhältlich. Trockener Reiswein kann als Ersatz verwendet werden; trockener Weißwein macht die Tare etwas weniger rund.
Yakitori aus Japan
Würzige japanische Hähnchenbällchen werden auf kleine Bambusspieße gesetzt, direkt gegrillt und mit einer süß-salzigen Tare glasiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tsukune sind japanische Hähnchenbällchen für den Yakitori-Grill: würzig geknetet, portionsweise auf Bambusspieße gesetzt und über direkter Hitze gegart. Diese Grillfassung wird mit einer süß-salzigen Tare glasiert und bleibt bei der Form bewusst bei kleinen Spießen.
Außen gebräunt und leicht klebrig glasiert, innen saftig und zart. Die Tare schmeckt süß-salzig und aromatisch, während Ingwer, Frühlingszwiebeln und Shichimi Togarashi würzige Frische und leichte Schärfe beisteuern.
Schritt für Schritt
Sojasauce, MirinSüße japanische Würzzutat auf Reisbasis, die Saucen, Glasuren und Marinaden abrundet., SakeJapanisches, aus Reis gebrautes alkoholisches Getränk, dessen Stärke durch Koji und Hefe vergoren wird., Wasser und braunen Zucker in den kleinen Topf geben. Aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze einkochen lassen, bis die Tare leicht sirupartig wird. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Tare ist leicht sirupartig und haftet dünn am Löffel.
Hähnchenhackfleisch mit Salz und schwarzem Pfeffer 2 Minuten kräftig vermengen, bis die Masse klebrig wird. Frühlingszwiebeln, Ingwer, Eiweiß, Kartoffelstärke, Sake und Sesamöl einarbeiten. Die Schüssel abdecken und die Masse 20 Minuten kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermengt und deutlich klebrig.
Wichtig: Die Hackmasse bis zum Formen gekühlt halten.
Den Grill für direkte mittlere bis hohe Hitze auf etwa 200–220 °C vorbereiten. Den Rost sauber bürsten und dünn mit neutralem Öl bestreichen. Die Hände ebenfalls leicht ölen. Die Hackmasse in 24 Portionen teilen, jeweils zu kleinen ovalen Bällchen formen und drei Stück dicht hintereinander auf jeden eingeweichten Bambusspieß setzen. Die Bällchen vorsichtig andrücken, damit sie beim Wenden halten.
Wichtig: Nur vollständig durchgegarte Hähnchenhackmasse servieren.
Die Spieße direkt über der Hitze grillen und etwa alle 2 Minuten wenden. Nach insgesamt etwa 10–12 Minuten sollte die Oberfläche rundum gebräunt sein. Die Tare erst in den letzten 2–3 Minuten mehrmals dünn aufstreichen, damit der Zucker nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundum gebräunt und die Tare haftet als dünne Glasur.
Wichtig: Hähnchenhack vollständig durchgaren.
Die dickste Tsukune mit dem Küchenthermometer prüfen; das Hähnchenhack muss im Kern 74 °C erreichen. Die fertigen Spieße 3 Minuten ruhen lassen, mit der restlichen Tare bestreichen und mit Shichimi TogarashiShichimi Togarashi ist eine japanische Gewürzmischung aus Chili und weiteren aromatischen Zutaten wie Sansho, Sesam oder Algen. bestreuen.
Daran erkennst du es: Die dickste Tsukune erreicht im Kern 74 °C.
Wichtig: Bei Hähnchenhack die Kerntemperatur von 74 °C einhalten.
Gut zu wissen
Trockener japanischer Reiswein ist in Asia-Läden, gut sortierten Supermärkten und manchen Weinhandlungen erhältlich. Trockener Reiswein kann als Ersatz verwendet werden; trockener Weißwein macht die Tare etwas weniger rund.
Echter Mirin oder Hon-Mirin steht meist im Asia-Regal. Süßer Kochreiswein kann als Ersatz verwendet werden; dann den braunen Zucker um etwa 5 g reduzieren.
Shichimi Togarashi ist eine japanische Sieben-Gewürz-Mischung. Bei Bedarf kann sie durch eine kleine Prise Chiliflocken und Sesam ersetzt werden; die Zitrusnote fehlt dann.
Trockener Weißwein macht die Tare etwas weniger rund.
Sake in gleicher Menge durch trockenen Reiswein ersetzen. Falls kein Reiswein verfügbar ist, trockenen Weißwein verwenden.
Die Tare wird etwas weniger tief und weniger glänzend.
Mirin durch süßen Kochreiswein ersetzen und den braunen Zucker um etwa 5 g reduzieren.
Die Schärfe bleibt erhalten, die typische Zitrusnote von Shichimi Togarashi fehlt.
Zum Servieren eine kleine Prise Chiliflocken und Sesam über die fertigen Tsukune streuen.
Die Tare erst in den letzten 2–3 Minuten dünn auftragen und die Spieße weiter regelmäßig wenden.
Verbrannte Tare nicht weiterverwenden; die Tsukune mit einer frischen, dünn aufgetragenen Schicht der restlichen Tare servieren.
Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer kräftig vermengen, bis es klebrig wird, und die Bällchen vorsichtig an den Spieß drücken.
Lose Stücke auf dem Rost vorsichtig weitergaren und beim Servieren ohne Spieß anrichten.
Die Masse in 24 möglichst gleich große Portionen teilen und etwa alle 2 Minuten wenden.
Dunkle Stücke an den Rand der Hitzezone legen und die dickeren Stücke länger garen, bis sie vollständig durchgegart sind.
Die fertigen Tsukune werden ohne Shichimi Togarashi serviert.
Sake wird durch trockenen Weißwein ersetzt, wenn kein Reiswein verfügbar ist.
Häufig gefragt
Die Tsukune werden direkt über mittlerer bis hoher Hitze bei etwa 200–220 °C gegrillt.
Die Tare wird erst in den letzten 2–3 Minuten des Grillens mehrmals dünn aufgetragen, damit der Zucker nicht verbrennt.
Die Hackmasse wird in 24 Portionen geteilt. Je drei kleine Tsukune kommen dicht hintereinander auf einen Bambusspieß; insgesamt entstehen acht Spieße.
Die Oberfläche sollte rundum gebräunt sein. Zusätzlich wird die dickste Tsukune mit einem Thermometer geprüft; das Hähnchenhack muss im Kern 74 °C erreichen.
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