Currypulver in zwei Portionen
Das Currypulver wird bewusst aufgeteilt: Ein Teil wird mit den Gewürzen angeröstet, der restliche Teil kommt nach dem Pürieren hinzu und hält das Curryaroma frisch.
Deutsche Grillsauce
Fruchtig-würzige, tomatige Currysauce mit karamellisierten Zwiebeln, GewürzgurkenFruchtessig aus vergorenem Apfelwein beziehungsweise Apfelmost mit charakteristischer Säure und fruchtigem Aroma. und feiner Schärfe. Sie wird warm zu gegrillter, in Stücke geschnittener Bratwurst serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese hausgemachte Berliner Currysauce verbindet stückige Tomaten, Ketchup, Curry, Zwiebeln und Gewürzgurken zu einer kräftigen Sauce für Currywurst. Die Zubereitung ist eine eigene Variante und beansprucht nicht, ein historisches Originalrezept zu sein.
Die Sauce ist warm, glatt und sämig. Sie schmeckt tomatig-fruchtig, würzig-säuerlich und leicht süß, mit einer je nach Sambal-Menge milden bis deutlich pikanten Schärfe.
Schritt für Schritt
Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die fein gewürfelte Zwiebel hineingeben und 3 bis 4 Minuten glasig dünsten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und glasig, aber noch nicht dunkel gebräunt.
Den braunen Zucker über die Zwiebeln streuen und 1 bis 2 Minuten leicht karamellisieren lassen. Das CurrypulverVariable Gewürzmischung mit Kurkuma und weiteren gemahlenen Gewürzen. und das edelsüße Paprikapulver einrühren und etwa 30 Sekunden mitrösten.
Daran erkennst du es: Der Zucker ist leicht geschmolzen und die Gewürze duften aromatisch, ohne zu verbrennen.
Stückige Tomaten, Ketchup, Gewürzgurken, Gemüsebrühe, Apfelessig und Sambal Oelek einrühren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen und die Sauce einmal aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig vermischt und die Sauce beginnt sichtbar zu blubbern.
Wichtig: Beim Aufkochen den Abstand zum Topf halten, um Spritzer zu vermeiden.
Die Sauce ohne Deckel bei niedriger bis mittlerer Hitze 15 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit sie nicht am Topfboden ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist etwas eingedickt und riecht konzentriert würzig.
Die Sauce mit dem Stabmixer fein pürieren. Das restliche Currypulver einrühren und nochmals abschmecken. Falls die Sauce zu dick ist, esslöffelweise etwas Wasser unterrühren.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und gleichmäßig sämig.
Wichtig: Beim Pürieren heißer Flüssigkeit langsam und vorsichtig arbeiten, um Spritzer zu vermeiden.
Die Sauce warm über direkt gegrillte, in Stücke geschnittene Bratwurst geben. Nach Wunsch mit einer kleinen Prise Currypulver bestäuben.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist heiß und lässt sich gut über die Wurst verteilen.
Gut zu wissen
Das Currypulver wird bewusst aufgeteilt: Ein Teil wird mit den Gewürzen angeröstet, der restliche Teil kommt nach dem Pürieren hinzu und hält das Curryaroma frisch.
Gewürzgurken und Apfelessig bringen Säure in die Sauce. Je nach Säure der verwendeten Gurken und des Ketchups kann das abschließende Abschmecken unterschiedlich ausfallen.
Die Sauce wird milchfrei; das Aroma wird etwas weniger buttrig.
Das Öl wie die Butter zum Dünsten der Zwiebel verwenden.
Die Schärfe und die Säure können je nach Chilipaste variieren.
Mit einer kleinen Menge beginnen und die Sauce nach dem Pürieren abschmecken.
Zucker nur leicht karamellisieren lassen und die Gewürze höchstens kurz mitrösten.
Bei leichter Bitternote die Sauce mit den flüssigen Zutaten fortsetzen und nach dem Pürieren ausgewogen mit etwas Ketchup oder Wasser abschmecken. Bei stark verbranntem Geschmack neu beginnen.
Die Sauce bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
Die Sauce sofort in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den angesetzten Bodensatz unterzurühren.
Eine mildere, etwas süßere Fassung mit weniger Schärfe und stärker betonter Tomatenfruchtigkeit.
Eine intensivere Variante mit mehr Würze und deutlicherer Schärfe.
Die Sauce kann bis zu 48 Stunden im Voraus zubereitet, vollständig abgekühlt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Die abgekühlte Sauce luftdicht verschließen und im Kühlschrank lagern. Vor dem Servieren gründlich erhitzen und umrühren.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Die vollständig abgekühlte Sauce portionsweise in geeignete gefrierfeste Behälter füllen und mit Datum einfrieren.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam unter Rühren erhitzen.
Nach dem Auftauen kann die Konsistenz leicht verändert sein; bei Bedarf mit etwas Wasser glatt rühren.
Häufig gefragt
Die Schärfe hängt vor allem von der Menge des Sambal Oelek ab. Für eine milde Sauce zunächst weniger verwenden und nach dem Pürieren nachjustieren.
Ein Teil wird mit den Gewürzen angeröstet und entwickelt Tiefe. Der restliche Teil kommt später hinzu und sorgt für ein frisches Curryaroma.
Die Sauce nach dem Einkochen gründlich mit einem Stabmixer pürieren. Bei Bedarf anschließend durch ein feines Sieb streichen.
Esslöffelweise etwas Wasser unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
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