Roter fermentierter Tofu
Roter fermentierter Tofu wird auch Nam Yue genannt. Er steht meist im Glas bei chinesischen Würzsaucen und gibt der Marinade Würze, Tiefe und eine typische rote Farbe.
Kantonesischer BBQ-Schweinebraten
Lange marinierte Streifen aus gut marmorierter Schweineschulter werden im KugelgrillRunder Grill mit Deckel und regelbaren Lüftungsöffnungen für direktes und indirektes Grillen. zunächst indirekt gegart, anschließend direkt mit HonigglasurGlänzender, süßer Überzug auf Honigbasis für süße oder herzhafte Speisen. karamellisiert und warm in dünnen Scheiben serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Kantonesisches Char Siu gehört zur kantonesischen Küche der chinesischen Provinz Guangdong und ist als süß-würziges Schweinefleisch aus der Siu-mei-Tradition bekannt. Für den Grill wird die Schweineschulter in lange, dicke Streifen geschnitten. Die Hauptphase erfolgt bei indirekter Hitze, bevor eine kurze direkte Grillphase für Glanz und leicht karamellisierte RöstaromenRöstaromen sind kräftige, durch Bräunung beim Erhitzen entstehende Geruchs- und Geschmackseindrücke. sorgt.
Saftige, zarte Schweineschulter mit würziger, leicht süßer Marinade, glänzender Oberfläche und kräftigen Röstaromen an den karamellisierten Rändern.
Schritt für Schritt
Die Schweineschulter parieren und entlang der Faser in vier lange Stücke schneiden. Jedes Stück sollte etwa 4 bis 5 cm dick sein. So bleibt das Fleisch saftig und lässt sich später gleichmäßig aufschneiden.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
SojasauceEine salzige Würzsauce aus Sojabohnen, häufig ergänzt durch Weizen und traditionell fermentiert., Shaoxing-ReisweinTraditioneller chinesischer Gelbreiswein aus der Region Shaoxing., HoisinsauceDunkle, dickflüssige und meist süßlich-würzige Sauce der chinesischen Küche., AusternsauceDunkle, dickflüssige Würzsauce mit salzigem, süßlichem und kräftigem Umami-Geschmack., braunen ZuckerDer Zucker unterstützt die Karamellisierung der Sauce., zerdrückten fermentierten Tofu, Knoblauch, Fünf-Gewürze-PulverChinesisches Fünf-Gewürze-Pulver ist eine aromatische Gewürzmischung aus fünf charakteristischen Gewürzen der chinesischen Küche. und Pfeffer gründlich verrühren. 120 ml dieser MarinadeWürzende Mischung, in der Lebensmittel vor dem Garen Aroma aufnehmen. in ein sauberes Gefäß füllen und abgedeckt kalt stellen. Diese Portion wird später gekocht und zum Bestreichen verwendet.
Wichtig: Die für das Fleisch verwendete rohe Marinade später nicht ungekocht weiterverwenden.
Die Fleischstücke in die übrige Marinade legen und rundum damit überziehen. Abgedeckt 8 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Das Fleisch etwa 1 Stunde vor dem Grillen herausnehmen, damit es nicht eiskalt auf den Rost kommt.
Wichtig: Das marinierte Fleisch bis zum Herausnehmen gekühlt halten.
Einen Kugelgrill für indirekte Hitze auf 150 °C einregeln. Dafür die glühenden Kohlen auf eine Seite schieben und auf der gegenüberliegenden Seite eine Tropfschale einsetzen. Den Grillrost dünn mit Öl bestreichen. Die benutzte Marinade vom Fleisch abstreifen und entsorgen.
Wichtig: Benutzte Marinade vom Fleisch entfernen und entsorgen; sie darf nicht ungekocht als Sauce verwendet werden.
Die zurückbehaltene Marinade in einem kleinen Topf mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Anschließend etwas abkühlen lassen. Honig und Wasser glatt verrühren und für die spätere Glasur beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Marinade kocht sichtbar sprudelnd.
Wichtig: Die zurückbehaltene Marinade vollständig durchkochen, bevor sie wieder mit dem Fleisch in Kontakt kommt.
Die Fleischstücke auf die indirekte Seite des Rosts legen und den Deckel schließen. Nach etwa 30 Minuten wenden und mit der abgekochten Marinade bestreichen. Nach weiteren 25 bis 30 Minuten erneut wenden und dünn bestreichen. Weitergrillen, bis die dickste Stelle 71 bis 74 °C erreicht. Je nach Dicke dauert die indirekte Phase insgesamt etwa 75 bis 100 Minuten.
Daran erkennst du es: Die dickste Stelle erreicht 71 bis 74 °C; die Oberfläche ist gegart und mehrfach dünn bestrichen.
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle messen und nicht nur nach der Färbung beurteilen.
Die Fleischstücke auf die direkte Seite über der Glut legen. Mit der Honigmischung bestreichen und jeweils 45 bis 60 Sekunden pro Seite grillen. Noch ein- bis zweimal wenden und jedes Mal dünn glasieren, bis die Oberfläche glänzt und an den Rändern leicht karamellisiert ist. Wegen des Zuckers aufmerksam bleiben, damit die Glasur nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche glänzt und die Ränder sind leicht karamellisiert, ohne verbrannt zu sein.
Wichtig: Zuckerhaltige Glasur kann schnell verbrennen; die Fleischstücke während der direkten Phase nicht unbeaufsichtigt lassen.
Das Char Siu 10 Minuten ruhen lassen. Anschließend quer zur Faser in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Fleischsäfte haben sich nach der Ruhezeit besser verteilt und das Fleisch lässt sich sauber schneiden.
Gut zu wissen
Roter fermentierter Tofu wird auch Nam Yue genannt. Er steht meist im Glas bei chinesischen Würzsaucen und gibt der Marinade Würze, Tiefe und eine typische rote Farbe.
Shaoxing-Reiswein ist in gut sortierten Asialäden erhältlich. Trockener Sherry ist eine brauchbare Alternative, schmeckt aber etwas weniger malzig und rund.
Die Marinade wird weniger farbintensiv und etwas milder.
Die helle fermentierte Bohnenpaste in gleicher Menge verwenden und gründlich in der Marinade zerdrücken.
Die Marinade schmeckt etwas weniger malzig und rund.
Den Shaoxing-Reiswein im gleichen Volumen durch trockenen Sherry ersetzen.
Vor dem Marinieren 120 ml in ein sauberes Gefäß füllen und die benutzte Marinade nach dem Abstreifen entsorgen.
Nur die separat zurückbehaltene Marinade verwenden und diese mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen.
Nur dünn glasieren, die Stücke häufig wenden und die direkte Phase aufmerksam beobachten.
Verbrannte äußere Stellen dünn abschneiden und das Fleisch nicht weiter direkt über der Glut erhitzen.
Die vollen 10 Minuten Ruhezeit einhalten und quer zur Faser schneiden.
Das Fleisch in dünnere Scheiben schneiden und mit etwas der gekochten Marinade servieren.
Die Stücke möglichst gleich dick schneiden und die Kerntemperatur jedes Stücks prüfen.
Bereits ausreichend gegarte Stücke in eine kühlere Zone legen und die dickeren Stücke weitergaren.
Das Fleisch kann 8 bis 12 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die zurückbehaltene Marinade ebenfalls gekühlt lagern und vor der Verwendung mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen.
Häufig gefragt
Die separat zurückbehaltene Portion bleibt sauber und kann nach mindestens 3 Minuten sprudelndem Kochen später zum Bestreichen verwendet werden. Die Marinade vom rohen Fleisch wird dagegen entsorgt.
Die kurze direkte Phase mit Honigglasur erzeugt Glanz, Karamellisierung und kräftige Röstaromen an der Oberfläche.
Helle fermentierte Bohnenpaste kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Marinade wird dadurch weniger farbintensiv und etwas milder.
Trockener Sherry ist eine brauchbare Alternative im gleichen Volumen. Das Aroma wird etwas weniger malzig und rund.
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