Tamarindenmark auswählen
Kernloses Tamarindenmark ist als Block oder dicke Paste erhältlich. Eine bereits verdünnte Tamarindensauce ist kein gleichwertiger Ersatz, weil sie die Sauce wässriger und meist süßer machen kann.
Indische Chutney-Sauce
Eine eigenständige indische Tamarinden-Dattel-Sauce mit JaggeryNicht zentrifugierter, meist aus eingedicktem Zuckerrohrsaft hergestellter Vollzucker mit kräftigem Karamell- und Melassecharakter., geröstetem Kreuzkümmel und Ingwer. Die Sauce wird aufgekocht, püriert, passiert und dicklich eingekocht; sie passt besonders zu gegrillten Seekh-Kebabs und Tandoori-Hähnchen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Khajur-Imli-Chutney verbindet weiche Dattelsüße mit der markanten Säure der TamarindeSäuerlich-fruchtige Hülsenfrucht mit aromatischem Fruchtmark.. Die glatt passierte, glänzende Sauce wird als eigenständiger Würzbegleiter zu gegrillten Seekh-Kebabs oder Tandoori-Hähnchen serviert.
Glatt und glänzend, warm noch gut fließend und nach dem Abkühlen deutlich dicker. Geschmacklich süß-säuerlich mit karamelligen, würzigen und leicht schwefligen Noten sowie einem warmen Pfefferabschluss.
Schritt für Schritt
Tamarindenmark und Datteln mit dem Messer grob zerkleinern. Beides mit 500 ml Wasser in den Topf geben, abdecken und 20 Minuten stehen lassen, damit das Mark weicher wird und die Datteln Wasser aufnehmen.
Daran erkennst du es: Das Tamarindenmark ist weicher und die Datteln haben etwas Wasser aufgenommen.
Die Mischung zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Datteln sehr weich sind und sich das Tamarindenmark weitgehend aufgelöst hat.
Daran erkennst du es: Die Datteln sind sehr weich und das Tamarindenmark ist größtenteils in der Flüssigkeit verteilt.
Den Topf vom Herd nehmen und die Mischung etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Alles fein pürieren und durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf streichen. Das Sieb mit den übrigen 100 ml Wasser ausspülen und diese Flüssigkeit ebenfalls auffangen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist fein püriert und ohne faserige oder grobe Rückstände passiert.
Wichtig: Vor dem Pürieren kurz abkühlen lassen und den Pürierstab vorsichtig einsetzen.
Jaggery, Kreuzkümmelpulver, Ingwerpulver, Kala NamakKala Namak, auch Schwarzsalz genannt, bringt eine leicht schweflige Würznote., feines Salz und schwarzen Pfeffer unter die passierte Sauce rühren. Ohne Deckel 15 bis 20 Minuten bei niedriger Hitze einkochen lassen und regelmäßig umrühren. Die Sauce soll warm noch gut fließen, aber deutlich dicklicher und glänzend sein.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glänzend und dicklicher, bleibt warm aber noch gut fließfähig.
Die Sauce vollständig abkühlen lassen; sie dickt dabei weiter an. Als eigenständige Sauce zu gegrillten Seekh-Kebabs oder Tandoori-Hähnchen reichen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist abgekühlt und dicklich, aber noch streich- oder gießfähig.
Gut zu wissen
Kernloses Tamarindenmark ist als Block oder dicke Paste erhältlich. Eine bereits verdünnte Tamarindensauce ist kein gleichwertiger Ersatz, weil sie die Sauce wässriger und meist süßer machen kann.
Jaggery ist unraffinierter Rohr- oder Palmzucker und wird häufig als Block oder Pulver verkauft. Vor der Verwendung grob hacken, damit er sich schneller auflöst.
Kala Namak, auch Schwarzsalz genannt, bringt eine leicht schweflige Würznote. Normales Salz kann es ersetzen, verändert aber das Aroma.
Die Sauce wird etwas weniger karamellig und kann geringfügig anders süßen.
Jaggery im gleichen Mengenbereich durch dunklen Vollrohrzucker ersetzen und wie angegeben in die passierte Sauce einrühren.
Die leicht schweflige Note von Kala Namak fehlt.
Kala Namak durch feines Salz ersetzen und die Sauce am Ende vorsichtig abschmecken, da bereits zusätzliches feines Salz enthalten ist.
Die Sauce ohne Deckel einkochen und die Konsistenz warm sowie nach dem Abkühlen beurteilen.
Die Sauce bei niedriger Hitze unter regelmäßigem Rühren weiter einkochen, bis sie warm noch fließt, aber deutlich dicklicher ist.
Die Einkochzeit beenden, sobald die warme Sauce glänzend und dicklicher, aber noch gut fließfähig ist.
Mit wenig Wasser verdünnen und kurz unter Rühren erwärmen.
Ohne Deckel bei niedriger Hitze einkochen und den Topfboden regelmäßig mit dem Rührlöffel lösen.
Die Sauce sofort in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den Ansatz vom Boden abzukratzen.
Ein feines Sieb verwenden und die pürierte Mischung gründlich durchstreichen.
Die abgekühlte Sauce erneut durch ein feines Sieb passieren.
Eine säurebetontere Version mit zurückhaltenderer Süße.
Eine kräftigere Version mit stärkerem Gewürzprofil als Begleiter zu besonders würzigen Kebabs.
Häufig gefragt
Nein, sie ist kein gleichwertiger Ersatz, weil sie die Sauce wässriger und meist süßer machen kann.
Dunkler Vollrohrzucker funktioniert als Ersatz. Die Sauce schmeckt dann etwas weniger karamellig.
Normales feines Salz funktioniert, bringt aber nicht die leicht schweflige Würznote von Kala Namak mit.
Warm soll sie noch gut fließen, aber deutlich dicklicher und glänzend sein. Beim vollständigen Abkühlen dickt sie weiter an.
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