Tomatenmark rösten
Das kurze Rösten vertieft das Tomatenaroma und sollte unter ständigem Rühren erfolgen, damit das Mark nicht am Topfboden verbrennt.
Deutsche Grillsauce
Eine eigenständige deutsche Schaschliksauce aus Tomaten, roter Paprika, Zwiebel, Honig und Worcestersauce. Die Sauce wird angeschwitzt, eingekocht und fein püriert und warm zu direkt gegrillten Schaschlikspießen serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Schaschliksauce ist in Deutschland besonders als Begleitung der roten Imbissvariante von Schaschlik bekannt. Diese Fassung verbindet Tomaten, Paprika und Zwiebel mit einer leicht süß-pikanten Würzung und wird warm zu direkt gegrillten Fleischspießen gereicht.
Sämige, fein pürierte Sauce mit kräftigem Tomatenaroma, süßlich-würziger Paprikanote, dezenter Säure und einer leicht rauchigen, pikanten Tiefe.
Schritt für Schritt
Das Öl in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Paprika darin 6–8 Minuten anschwitzen, bis sie weich sind und leicht Farbe bekommen.
Daran erkennst du es: Zwiebel und Paprika sind weich und leicht gebräunt.
Knoblauch hinzufügen und 30 Sekunden mitrösten. Das Tomatenmark einrühren und etwa 2 Minuten unter Rühren rösten.
Daran erkennst du es: Das Tomatenmark ist gleichmäßig verteilt und duftet leicht geröstet, ohne dunkel zu werden.
Passierte Tomaten, Brühe, Apfelessig, Honig und Worcestersauce dazugießen. Paprikapulver, geräuchertes Paprikapulver, Cayennepfeffer, Senf, Lorbeerblatt, Salz und schwarzen Pfeffer einrühren.
Die Sauce aufkochen lassen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze 25 Minuten offen leise köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sichtbar eingedickt und schmeckt aromatisch eingekocht.
Das Lorbeerblatt entfernen. Die Sauce mit einem Stabmixer fein pürieren, bis sie sämig ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und sämig, ohne größere Stücke von Paprika oder Zwiebel.
Wichtig: Vorsicht vor Spritzern bei der heißen Sauce.
Die Schaschliksauce abschmecken und warm in einer Schale zu direkt gegrillten Schaschlikspießen servieren. Pro Portion passen etwa 80–100 ml Sauce.
Daran erkennst du es: Säure, Süße, Salz und Schärfe sind ausgewogen.
Gut zu wissen
Das kurze Rösten vertieft das Tomatenaroma und sollte unter ständigem Rühren erfolgen, damit das Mark nicht am Topfboden verbrennt.
Worcestersauce bringt eine würzige, leicht säuerliche Tiefe. Je nach Produkt können unterschiedliche allergene Zutaten enthalten sein; das Etikett prüfen.
Das Lorbeerblatt vor dem Pürieren vollständig aus dem Topf nehmen.
Die Sauce bleibt säuerlich, schmeckt aber etwas weniger fruchtig.
Apfelessig im gleichen Volumen durch milden Weißweinessig ersetzen und die Sauce am Ende abschmecken.
Die Süße bleibt erhalten, mit einer leicht karamelligen Ahornnote.
Ahornsirup anstelle des Honigs mit den flüssigen Zutaten einrühren.
Die Sauce wird salziger und erhält eine deutlichere Sojanote.
Mit 15 ml beginnen und die zusätzliche Salzmenge entsprechend reduzieren. Produktetikett auf Gluten und Soja prüfen.
Tomatenmark unter ständigem Rühren rösten und die Sauce anschließend offen bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen.
Falls nichts stark verbrannt ist, die Sauce vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne den Bodensatz mitzunehmen.
Die Sauce während des offenen Köchelns gelegentlich prüfen und bei Bedarf etwas länger reduzieren.
Weitere 5–10 Minuten offen einkochen lassen und anschließend erneut pürieren oder abschmecken.
Cayennepfeffer zunächst exakt dosieren und erst nach dem Pürieren nachwürzen.
Mit etwas passierten Tomaten oder Brühe strecken und die Balance anschließend mit Honig, Essig und Salz korrigieren.
Eine mildere Version mit weniger Schärfe und stärkerer Paprikanote.
Eine kräftigere Version mit deutlich spürbarer Schärfe.
Eine pflanzliche Variante ohne Honig und mit einer veganen Worcestersauce oder einem passenden Ersatz.
Die Sauce kann bis zu 24 Stunden im Voraus zubereitet, abgekühlt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren langsam erhitzen und bei Bedarf mit etwas Brühe verdünnen.
Die Sauce nach der Zubereitung zügig abkühlen lassen, verschließen und im Kühlschrank lagern. Zum Servieren nur die benötigte Menge entnehmen.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen und bei auffälligem Geruch oder Aussehen nicht weiterverwenden.
Die Sauce kann durch das Einfrieren an Glätte verlieren; eine verlässliche Gefrierempfehlung ist für diese Fassung nicht hinterlegt.
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