Schwarzbierauswahl
Ein malziges Schwarzbier unterstützt die dunkle Farbe und die röstigen Noten der Glasur.
Deutsche Grillglasur
Eine dickflüssige, haftende Grillglasur aus SchwarzbierDunkles, untergäriges deutsches Vollbier mit milden Röstaromen und meist zurückhaltender Hopfenbittere., Honig, SenfFruchtessig aus vergorenem Apfelwein beziehungsweise Apfelmost mit charakteristischer Säure und fruchtigem Aroma. und Apfelessig für Schweinenackensteaks, Rippchen oder Hähnchen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese moderne deutsche Grillglasur verbindet malziges Schwarzbier mit süßem Honig, mittelscharfem Senf und frischer Säure. Die Mischung wird eingekocht, bis sie sirupartig reduziert ist und beim Grillen als glänzende, haftende Würzschicht auf dem Grillgut bleibt. Der Name beschreibt Zutaten und Verwendung, nicht ein einzelnes historisches Original.
Dunkel glänzende, dickflüssige Glasur mit malzig-röstlichem Bieraroma, süßem Honig, würzigem Senf, milder Säure und einer leichten Paprika- und Knoblauchnote.
Schritt für Schritt
Schwarzbier, Honig, Senf, Apfelessig, Knoblauch, Paprikapulver, Pfeffer und Salz in einem kleinen Topf mit dem Schneebesen glatt verrühren.
Die Mischung bei mittlerer Hitze aufkochen. Danach offen bei niedriger bis mittlerer Hitze 15–20 Minuten leise einkochen lassen und regelmäßig rühren.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist deutlich dickflüssiger und überzieht die Rückseite eines Löffels; die Ausbeute liegt bei etwa 180 ml.
Den Topf vom Herd nehmen und die Glasur 5 Minuten abkühlen lassen. Warm lässt sie sich am besten verstreichen. Falls sie zu dick wird, mit 1–2 EL Schwarzbier wieder leicht verdünnen.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist noch warm, aber streichfähig und nicht mehr stark dampfend.
Für den vorgesehenen Grilleinsatz einen Grill mit zwei Zonen auf etwa 200 °C vorbereiten. Etwa 1 kg Schweinenackensteaks zunächst über direkter mittlerer Hitze kräftig anrösten und anschließend indirekt weitergaren.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind außen kräftig gebräunt und fast gar, bevor die Glasur aufgetragen wird.
Wichtig: Pinsel und Gefäße für rohe Steaks nicht anschließend ungewaschen für die fertige Glasur verwenden.
Sobald die Steaks fast gar und außen gebräunt sind, die Glasur dünn auf beide Seiten pinseln. Je Seite noch 2–3 Minuten über indirekter Hitze weitergrillen, dann ein zweites Mal bestreichen. So haftet die Würzschicht, ohne dass der Honig zu früh verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet als glänzende Schicht, ist gebräunt, aber nicht schwarz verbrannt.
Wichtig: Nur sauberes Grillwerkzeug für die fertige Glasur verwenden.
Die restliche Glasur kann noch warm auf Rippchen oder Hähnchenflügel aufgetragen werden. Sie ist als haftende Grillglasur gedacht, nicht als Tischsauce.
Daran erkennst du es: Die Glasur liegt als haftender Würzüberzug auf dem Grillgut.
Gut zu wissen
Ein malziges Schwarzbier unterstützt die dunkle Farbe und die röstigen Noten der Glasur.
Der Honig sorgt für Süße, Glanz und Haftung. Wegen seiner hohen Bräunungsneigung sollte die Glasur erst gegen Ende der Grillzeit aufgetragen werden.
Senf bringt herzhafte Würze und Bindung, während Apfelessig die Süße des Honigs und die Malzigkeit des Biers ausbalanciert.
Die Glasur bleibt malzig und dunkel, kann aber etwas weniger tief und röstig schmecken.
Schwarzbier im gleichen Volumen ersetzen und die Glasur wie angegeben reduzieren.
Die Glasur wird etwas feiner und meist kräftiger senfig.
Mittelscharfen Senf im gleichen Gewicht ersetzen.
Die Säure wirkt etwas klarer und weniger fruchtig.
Apfelessig im gleichen Volumen ersetzen.
Erst auf fast fertiges, bereits gebräuntes Grillgut streichen und anschließend indirekt weitergrillen.
Verbrannte Oberfläche vorsichtig entfernen und mit einer dünnen neuen Schicht Glasur fertigstellen, sofern das Grillgut nicht insgesamt verbrannt ist.
Bis zur Löffelprobe reduzieren und Verdünnungsflüssigkeit nur sparsam verwenden.
Die Glasur noch etwas weiter einkochen und warm in einer dünnen zweiten Schicht auftragen.
Warm verwenden und die Konsistenz vor dem Auftragen prüfen.
Mit wenig Schwarzbier verdünnen und kurz glatt verrühren.
Offen bei niedriger bis mittlerer Hitze einkochen und regelmäßig rühren.
Nicht angebrannte Glasur vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und dort fertig reduzieren.
Eine alkoholfreie Variante mit alkoholfreiem Schwarzbier, die den malzigen Charakter weitgehend erhält.
Eine pikante Variante mit zusätzlicher Schärfe, die besonders zu Schweinenacken und Hähnchen passt.
Eine rauchigere Ausrichtung mit geräuchertem Paprikapulver anstelle des edelsüßen Paprikapulvers.
Die Glasur vollständig einkochen, abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Auftragen vorsichtig erwärmen und bei Bedarf mit wenig Schwarzbier wieder streichfähig machen.
Die abgekühlte Glasur abgedeckt im Kühlschrank lagern. Vor der Verwendung nur die benötigte Menge entnehmen und sauber arbeiten.
Nicht mit einem Pinsel oder Besteck in die Glasur gehen, das bereits rohes Fleisch berührt hat.
Durch das Einfrieren und Auftauen kann die Glasur an Glanz und gleichmäßiger Konsistenz verlieren.
Häufig gefragt
Sie ist als haftende Grillglasur gedacht und wird am besten während der letzten Grillphase aufgetragen, nicht als separate Tischsauce.
Sie sollte deutlich dickflüssiger sein und die Rückseite eines Löffels überziehen. Die Zielausbeute liegt bei etwa 180 ml.
Die warme Glasur mit 1–2 EL Schwarzbier leicht verdünnen und glatt rühren.
Im Rezept ist sie für Schweinenackensteaks vorgesehen; sie passt außerdem zu Rippchen und Hähnchenflügeln.
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