Kategorie: Zutaten & Lebensmittel

Tamarindenpaste

Tamarindenpaste wird aus dem dunklen Fruchtmark der Tamarinde hergestellt. Sie schmeckt deutlich süßsauer und wird in vielen Küchen als Säuerungsmittel und Würzzutat eingesetzt. Je nach Produkt kann sie unterschiedlich konzentriert, gesüßt oder mit Wasser und weiteren Zutaten verarbeitet sein.

Bedeutung und Verwendung

Tamarindenpaste verleiht Speisen eine fruchtige Säure und zugleich eine leichte karamellig-herbe Tiefe. Sie wird unter anderem in Currys, Chutneys, Suppen, Saucen, Marinaden, Reisgerichten, Getränken und Desserts verwendet. Die Paste ist nicht mit einer fertigen Tamarindensauce gleichzusetzen: Eine Sauce kann zusätzlich Zucker, Salz, Gewürze oder andere Flüssigkeiten enthalten. Auch Tamarindenmark und Tamarindenpaste überschneiden sich in der Küchenpraxis, sind aber je nach Verarbeitung nicht vollständig identisch.

Herkunft

Die Tamarinde stammt ursprünglich aus dem tropischen Afrika und wird heute in vielen tropischen Regionen kultiviert. Ihre Verwendung als säuerndes Fruchtmark ist besonders in südasiatischen, südostasiatischen, afrikanischen, karibischen und lateinamerikanischen Küchen verbreitet.

Varianten und Abgrenzung

  • Tamarindenpaste kann aus reinem Fruchtmark bestehen oder je nach Erzeugnis Wasser, Zucker, Salz oder weitere Zutaten enthalten.
  • Tamarindenmark bezeichnet den essbaren Fruchtbestandteil; Paste beschreibt meist eine verarbeitete, streichfähige Form.
  • Der Geschmack reicht je nach Reifegrad und Verarbeitung von deutlich sauer bis süßsäuerlich.